Montag, 22. Mai 2017

Short Track Triathlon Griesheim (Hessische Meisterschaften)

Am 21.5.2017 starteten 3 Zimmner Triathleten bei bestem Wetter beim Short-Track-Triathlon in Griesheim: Gilbert Beyerle, Holger Hinze und Sandra Hornig. Bei diesem Wettkampf wurden auch gleichzeitig die hessischen Meisterschaften ausgetragen. Wohl auch deshalb war das Starterfeld in egal welcher Altersklasse insgesamt mit sehr guten und auch namhaften Athleten besetzt, so z.B. Hanna Philipin (Deutsche und Europa-Jugend-Meisterin Triathlon).

 

 

 

Da es zum Startzeitpunkt morgens nur um die 5 Grad Aussentemperatur hatte, waren wir alle sehr froh, dass wir die 500m im Griesheimer Hallenbad (25m-Bahn) bei 31 Grad Wassertemperatur schwimmen durften. Schön "vorgegart" ging es dann raus über einen relativ langen Laufweg raus in die Kleider-Wechselzone und dann ab aufs Rad. Die Radstrecke ist ein schöner, flacher und schneller Radkurs mit einem echt guten Straßenbelag. Mir hat es riesig Spaß gemacht, mit dem Rad mal wieder so richtig Gas geben zu können. Die 19km Radfahren gingen viel zu schnell zu Ende. Es folgte ein 5km flacher Laufkurs auf Waldpfaden, die auch für einen "Lauf-Invaliden" wie mich gut zu bewältigen waren. Nach etwas mehr als einer Stunde war alles schon wieder zu Ende. Schade!

 

 

 

Ich persönlich habe mich am meisten darüber gefreut, dass ich mit meinem ehemals kompliziert gebrochenen Fuß wieder einen Triathlon machen konnte, wenn auch nur einen ganz kurzen!

 

 

 

Hier unsere Ergebnisse (sortiert nach Gesamtzeit)

 

 

Sandra Hornig  3.Platz in TW45   Gesamtzeit 01:05:43   (swim 00:07:09 /bike 00:31:43/run 00:23:26)

 

 

Gilbert Beyerle  3.Platz in TM60   Gesamtzeit 01:10:03   (swim 00:09:11/bike 00:33:07/run 00:25:16)

 

 

Holger Hinze    5.Platz in TM45   Gesamtzeit  01:10:50     (swim 00:11:21/bike 00:34:23/run 00:22:44)

 

 

 

Text+Bild: Sandra Hornig



Montag, 1. Mai 2017

Erster Deutscher Meistertitel - 1500m Freistil

 

Vom 28.4. - 30.4.2017 fanden in Wetzlar die Internationalen Deutschen Mastersmeisterschaften "lange Strecke" statt. Vorbereitet war ich eigentlich sehr gut, doch leider verlief die letzte Woche vor diesem Höhepunkt alles andere als entspannend für mich. Ich beschloss trotzdem zu starten und das beste daraus zu machen.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

1. Platz (Deutscher Meister) auf 1500m Freistil

3. Platz auf 800m Freistil

3. Platz auf 200m Rücken

4. Platz auf 400m Lagen

alles AK45-Platzierungen.

 

Zum ersten mal in meiner schwimmerischen Laufbahn ist es mir gelungen, einen Sieg auf deutschen Meisterschaften mit heim zu bringen!

 

Text + Bild von Sandra Hornig



Freitag, 14. April 2017

Saisonstart der Triathleten 2017

Die Rennrad-Saison ist eröffnet.
Wie alle Jahre wurde die Rennrad Saison am Karfreitag eröffnet.
Bei bestem Wetter und wenig Wind starteten 20 Teilnemer von der Grillhütte auf dem TV Gelände in zwei Leistungsgruppen.
75km und 50km im vorderen Odenwald über Hügel und Berge wurden abgespult.
Das  Ziel war Groß Umstadt wo auf dem Marktplatz bei Sonne noch ein Kaffee mit Kuchen oder ein Weizen getrunken wurde.
Ein besonders schöner Start in gemeinsamer Rennrad-Runde.
hz
Bild Petra Pfannemüller

Freitag, 16. September 2016

Ergebnisse 3 Sathlon

Hallo
hier findet ihr die Ergebnisse vom 3 Sathlon 2016.

http://www.svtraisa.de/index.php?option=com_content&view=article&id=844&Itemid=468

hz

Sonntag, 11. September 2016

3 Sathlon

 Bei herrlichem Triathlonwetter ging am 11.9.16 in Traisa die Saison zu Ende.
 Die Triathlonabteilung war mit vier Mannschaften vertreten.
 Und alle waren im Ziel zufrieden und es lohnt sich schon alleine wegen der guten Wurst oder dem Steak da mit zu machen.
 hz
 Bilder Uwe Hausschild

Mittwoch, 7. September 2016

Zum Freiwasser-Saisonabschluß: 5+10km im Bodensee

 

Nachdem ich diesen Sommer schon einige (s.u.*) Freiwasser Wettkämpfe erfolgreich bestritten hatte, wollte ich die Freiwasser-Saison mit den Schweizer Freiwasser Meisterschaften in Romanshorn am Bodensee abschließen.

Ich hatte mich Samstag (27.8.) nachmittag für die 5km und Sonntag (28.8.) vormittag für die 10km gemeldet.

Der Wettergott meinte es auch gut mit mir und ließ die Tage vorher noch kräftig die Sonne vom Himmel scheinen und erwärmte die Wasseroberfläche (!) des Sees auf 21 Grad. Gottseidank.

Ich war die einzige "ausländische" Teilnehmerin und auf die 10km sogar die älteste.

Abgesteckt war ein Rechteckkurs mit zwei sehr langen Seiten (ca 650m). Da der Bodensee irgendwie immer sehr wellig ist, waren die entferntesten Bojen aus Schwimmersicht nur schwer zu erkennen. Wir mussten uns beim Schwimmen immer sehr weit mit dem Oberkörper nach oben aus dem Wasser schaffen, um die Bojen in der Ferne erkennen zu können und trotzdem war meistens beim nach Vorneschauen eine Welle Blickfeld. Sprich absolute Körperspannung war angesagt! Auf die 5km war das kein Problem für mich. Bei den 10km merkte auf den letzten 3 km, dass es mir ziemlich schwer fiel, die Körperspannung zu halten und zusätzlich zügig weiter zu schwimmen. Ich muß aber auch dazu sagen, dass ich auch ab dann gemerkt habe, dass ich eigentlich irgendwas nahrhaftes hätte zu mir nehmen müssen, was aber mangels Supporter, der mir was hätte reichen können, nicht möglich war. Aber ich habe es trotzdem geschafft, die 10km ohne Frieren und sonstigem größeren Leid in 2:34:59.88 durch zu schwimmen. Und darauf bin ich ziemlich stolz!

Jetzt ist für mich die Freiwasser-Saison für 2016 beendet, aber ich habe schon Pläne für 2017 ;-))

Ich bin gespannt, was die Zukunft für mich bereit hält!

 

(*) Zusammenfassung der Ergebnisse meiner diesjährigen Freiwasser Wettkämpfe:

 

Int. Baden-Württembergische Freiwasser Meisterschaften 11.+12.6.16 in Heddesheim

    5 km     1:13,20   Platz 1 in AK45

 2,5 km     0:36,48   Platz 1 in AK45

 

Int. Deutsche Freiwasser Meisterschaften  30.06. - 03.07.2016 in Hamburg

 2,5km      0:35:34   Platz 2 in AK45

    5km      1:11:50    Platz 2 in AK45

 

Int. Hessische Freiwasser Meisterschaften 16.7.16 in Großkrotzenburg

 2,5km  0:36,00   Platz 1 in AK45

 

Int. Bayrische Freiwasser Meisterschaften/Bayerncup 30.7.16 Wörthsee

    5km   1:11:10    Platz 1 in AK45

 2,5km   0:35:01    Platz 1 in AK45

 

Int. Schweizer Freiwasser Meisterschaften 27.+28.8.16 in Romanshorn am Bodensee

  5km     1:13,17   Platz 1 in AK45

 10km    2:34,59   Platz 1 in AK45

 

Text und Bild: Sandra Hornig 7.9.2016

 



Montag, 15. August 2016

Ironman 70.3 Wiesbaden - yes I can!

Als ich vor 2 Wochen abends einen Anruf aus Frankfurt erhielt, bin ich beinahe wortwörtlich vom Pferd gefallen. Ich war tatsächlich gerade am Reiten und erhielt die Nachricht, dass ich im Mainova-Team einen Einzelstartplatz für den Ironman 70.3 in Wiesbaden bekommen könnte, wenn ich denn immer noch wöllte. Ich hatte mich eine Woche zuvor um den Startplatz beworben. Ich traute mich nämlich nicht, mich direkt anzumelden am, man sagt, weltweit härtesten Ironman 70.3 Rennen, ich nutzte stattdessen den Umweg über Mainova. So traf jemand anderes für mich die Entscheidung ;-))

 

 

 

Und so startete ich am 14.8.16 bei der Europameisterschaft Ironman 70.3 in Wiesbaden. Es war mein erster Ironman. Ich hatte höchsten Respekt vor der sehr anspruchsvollen Radstrecke (90km mit 1450hm) und dem anschließenden welligen Laufen im Kurpark. Schwimmen sollte eigentlich kein Problem sein, außer daß über 2000 Athleten am Start waren und ein Landgang eingebaut war. Ich wollte beim Schwimmen ganz vorne starten. Bis da vorne hinzukommen war allerdings gar nicht so einfach. Erst recht nicht als Frau. Aber ich schaffte es beim Rolling Start immerhin als 5. Reihe ins Wasser. Und ich war richtig einsortiert so. Brauchte zwar ziemlich lang, bis ich meinen Rhytmus hatte, aber ich hatte trotzdem von allen weiblichen Altersklassen-Athletinnen die schnellste Schwimmzeit ;-))  Soviel zu meiner Frage bei der Wettkampfbesprechung, ob es auch bei den Altersklassen-Athleten ein Führungsboot gäbe? Ich hatte dann nämlich die Blicke aller Teilnehmer auf mich gerichtet gehabt mit dem Kommentar, wen interessiert das Führungsboot, das sehen wir doch eh nicht!

 

Nach dem Schwimmen rauf aufs Rad. Die Strecke mit Verstand fahren und sich genug Körner für das Laufen hintennach aufheben, so war meine Rennstrategie. Beim Radfahren nicht alles zu geben war aber gar nicht so einfach, denn in jedem Ort feuerten uns die Anwohner an, machten Party, Livebands, überall war super Stimmung. Ich genoss es, dass die komplette Radstrecke für uns Radfahrer gesperrt war. Die Gefahrenquelle Auto war nicht da. Wir konnten uns auf die eigentliche Strecke konzentrieren. Als ich vom Radfahren zurück kam, konnte ich noch vermuten, dass ich noch gut im Rennen lag. Beim Laufen wurde es dann ziemlich schnell unübersichtlich und voll auf der Laufstrecke. Ich wurde von vielen Frauen überholt, aber wieviel Bändchen die schon hatten oder welche AK konnte ich nicht mehr erkennen. Aber das war mir egal, ich habe die Atmosphäre auf dem kompletten Rennen voll genossen und ich würde es schaffen unter 6 Stunden zu bleiben, das war mein persönliches Ziel. Und als dann nur noch 10km zu laufen waren, konnte ich absehen, dass ich mein Ziel erreichen kann und das beflügelte mich zusätzlich zum Publikum auf den letzten 2 Runden. Der Zielkanal, der rote Teppich, mein Name im Lautsprecher, das tosende Publikum, die letzten Meter waren genial! Ich habe es geschafft! 5:45 Stunden für meinen ersten Ironman 70.3. Im Ziel wartete Bernd auf mich, der mich schon auf der Laufstrecke immer wieder an einer anderen Stelle angefeuert hatte, ich umarmte ihn, mir standen die Tränen vor Freude in den Augen. Nach dem Duschen schaute ich auf die vorläufigen Ergebnislisten. Ich hatte in der AK45 den 2. Platz gemacht und bin damit Vizeeuropameisterin - voll der Wahnsinn!! Aber es kommt noch besser: ich habe damit auch einen Slot für die WM im Sep 2017 in Tennessee gezogen - dass hat mich voll umgehauen. Ich war voll neben der Spur oder high oder wie soll man das nennen? Jedenfalls hatte ich außer meinen Autoschlüssel und etwas Bargled nichts im Zielbereich. Noch nicht mal ein Handy. Wenn ich den Slot hätte annehmen wollen, hätte ich ihn direkt nach der Siegerehrung mit Kreditkarte bezahlen müssen. Ich versuchte erst mal einen klaren Gedanken zu fassen, was zu essen und zu trinken, noch mal essen und trinken, nachzudenken, wie ich das "Problem" nun löse. Ich kam zu dem Schluß, dass ich den Slot nicht annehmen werde, weil das alles viel zu kostenintensiv werden würde. Es bat sich sogar ein Athlet mit Kreditkarte an, mir das Geld vorzustrecken. Das war alles viel zu verrückt. Ich behalte den Ironman 70.3 in Wiesbaden als einen super genialen Wettkampf mit "sau geiler" (sorry für das Wort) Stimmung an der Strecke in Erinnerung und ziehe für mich den Schluß daraus: "yes I can!". Die anschließende Siegerehrung im Casino genoß ich in vollen Zügen. Sogar schnellste Schwimmerin/Schwimmer von allen Altersklassen-Athleten wurden geehrt!! Ich war also 2 mal oben auf der Empore. Es war einfach nur genial!!

 

 

 

Text: Sandra Hornig

 

Bild-Quelle: Bernd Prior