Freitag, 16. September 2016

Ergebnisse 3 Sathlon

Hallo
hier findet ihr die Ergebnisse vom 3 Sathlon 2016.

http://www.svtraisa.de/index.php?option=com_content&view=article&id=844&Itemid=468

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Sonntag, 11. September 2016

3 Sathlon

 Bei herrlichem Triathlonwetter ging am 11.9.16 in Traisa die Saison zu Ende.
 Die Triathlonabteilung war mit vier Mannschaften vertreten.
 Und alle waren im Ziel zufrieden und es lohnt sich schon alleine wegen der guten Wurst oder dem Steak da mit zu machen.
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 Bilder Uwe Hausschild

Mittwoch, 7. September 2016

Zum Freiwasser-Saisonabschluß: 5+10km im Bodensee

 

Nachdem ich diesen Sommer schon einige (s.u.*) Freiwasser Wettkämpfe erfolgreich bestritten hatte, wollte ich die Freiwasser-Saison mit den Schweizer Freiwasser Meisterschaften in Romanshorn am Bodensee abschließen.

Ich hatte mich Samstag (27.8.) nachmittag für die 5km und Sonntag (28.8.) vormittag für die 10km gemeldet.

Der Wettergott meinte es auch gut mit mir und ließ die Tage vorher noch kräftig die Sonne vom Himmel scheinen und erwärmte die Wasseroberfläche (!) des Sees auf 21 Grad. Gottseidank.

Ich war die einzige "ausländische" Teilnehmerin und auf die 10km sogar die älteste.

Abgesteckt war ein Rechteckkurs mit zwei sehr langen Seiten (ca 650m). Da der Bodensee irgendwie immer sehr wellig ist, waren die entferntesten Bojen aus Schwimmersicht nur schwer zu erkennen. Wir mussten uns beim Schwimmen immer sehr weit mit dem Oberkörper nach oben aus dem Wasser schaffen, um die Bojen in der Ferne erkennen zu können und trotzdem war meistens beim nach Vorneschauen eine Welle Blickfeld. Sprich absolute Körperspannung war angesagt! Auf die 5km war das kein Problem für mich. Bei den 10km merkte auf den letzten 3 km, dass es mir ziemlich schwer fiel, die Körperspannung zu halten und zusätzlich zügig weiter zu schwimmen. Ich muß aber auch dazu sagen, dass ich auch ab dann gemerkt habe, dass ich eigentlich irgendwas nahrhaftes hätte zu mir nehmen müssen, was aber mangels Supporter, der mir was hätte reichen können, nicht möglich war. Aber ich habe es trotzdem geschafft, die 10km ohne Frieren und sonstigem größeren Leid in 2:34:59.88 durch zu schwimmen. Und darauf bin ich ziemlich stolz!

Jetzt ist für mich die Freiwasser-Saison für 2016 beendet, aber ich habe schon Pläne für 2017 ;-))

Ich bin gespannt, was die Zukunft für mich bereit hält!

 

(*) Zusammenfassung der Ergebnisse meiner diesjährigen Freiwasser Wettkämpfe:

 

Int. Baden-Württembergische Freiwasser Meisterschaften 11.+12.6.16 in Heddesheim

    5 km     1:13,20   Platz 1 in AK45

 2,5 km     0:36,48   Platz 1 in AK45

 

Int. Deutsche Freiwasser Meisterschaften  30.06. - 03.07.2016 in Hamburg

 2,5km      0:35:34   Platz 2 in AK45

    5km      1:11:50    Platz 2 in AK45

 

Int. Hessische Freiwasser Meisterschaften 16.7.16 in Großkrotzenburg

 2,5km  0:36,00   Platz 1 in AK45

 

Int. Bayrische Freiwasser Meisterschaften/Bayerncup 30.7.16 Wörthsee

    5km   1:11:10    Platz 1 in AK45

 2,5km   0:35:01    Platz 1 in AK45

 

Int. Schweizer Freiwasser Meisterschaften 27.+28.8.16 in Romanshorn am Bodensee

  5km     1:13,17   Platz 1 in AK45

 10km    2:34,59   Platz 1 in AK45

 

Text und Bild: Sandra Hornig 7.9.2016

 



Montag, 15. August 2016

Ironman 70.3 Wiesbaden - yes I can!

Als ich vor 2 Wochen abends einen Anruf aus Frankfurt erhielt, bin ich beinahe wortwörtlich vom Pferd gefallen. Ich war tatsächlich gerade am Reiten und erhielt die Nachricht, dass ich im Mainova-Team einen Einzelstartplatz für den Ironman 70.3 in Wiesbaden bekommen könnte, wenn ich denn immer noch wöllte. Ich hatte mich eine Woche zuvor um den Startplatz beworben. Ich traute mich nämlich nicht, mich direkt anzumelden am, man sagt, weltweit härtesten Ironman 70.3 Rennen, ich nutzte stattdessen den Umweg über Mainova. So traf jemand anderes für mich die Entscheidung ;-))

 

 

 

Und so startete ich am 14.8.16 bei der Europameisterschaft Ironman 70.3 in Wiesbaden. Es war mein erster Ironman. Ich hatte höchsten Respekt vor der sehr anspruchsvollen Radstrecke (90km mit 1450hm) und dem anschließenden welligen Laufen im Kurpark. Schwimmen sollte eigentlich kein Problem sein, außer daß über 2000 Athleten am Start waren und ein Landgang eingebaut war. Ich wollte beim Schwimmen ganz vorne starten. Bis da vorne hinzukommen war allerdings gar nicht so einfach. Erst recht nicht als Frau. Aber ich schaffte es beim Rolling Start immerhin als 5. Reihe ins Wasser. Und ich war richtig einsortiert so. Brauchte zwar ziemlich lang, bis ich meinen Rhytmus hatte, aber ich hatte trotzdem von allen weiblichen Altersklassen-Athletinnen die schnellste Schwimmzeit ;-))  Soviel zu meiner Frage bei der Wettkampfbesprechung, ob es auch bei den Altersklassen-Athleten ein Führungsboot gäbe? Ich hatte dann nämlich die Blicke aller Teilnehmer auf mich gerichtet gehabt mit dem Kommentar, wen interessiert das Führungsboot, das sehen wir doch eh nicht!

 

Nach dem Schwimmen rauf aufs Rad. Die Strecke mit Verstand fahren und sich genug Körner für das Laufen hintennach aufheben, so war meine Rennstrategie. Beim Radfahren nicht alles zu geben war aber gar nicht so einfach, denn in jedem Ort feuerten uns die Anwohner an, machten Party, Livebands, überall war super Stimmung. Ich genoss es, dass die komplette Radstrecke für uns Radfahrer gesperrt war. Die Gefahrenquelle Auto war nicht da. Wir konnten uns auf die eigentliche Strecke konzentrieren. Als ich vom Radfahren zurück kam, konnte ich noch vermuten, dass ich noch gut im Rennen lag. Beim Laufen wurde es dann ziemlich schnell unübersichtlich und voll auf der Laufstrecke. Ich wurde von vielen Frauen überholt, aber wieviel Bändchen die schon hatten oder welche AK konnte ich nicht mehr erkennen. Aber das war mir egal, ich habe die Atmosphäre auf dem kompletten Rennen voll genossen und ich würde es schaffen unter 6 Stunden zu bleiben, das war mein persönliches Ziel. Und als dann nur noch 10km zu laufen waren, konnte ich absehen, dass ich mein Ziel erreichen kann und das beflügelte mich zusätzlich zum Publikum auf den letzten 2 Runden. Der Zielkanal, der rote Teppich, mein Name im Lautsprecher, das tosende Publikum, die letzten Meter waren genial! Ich habe es geschafft! 5:45 Stunden für meinen ersten Ironman 70.3. Im Ziel wartete Bernd auf mich, der mich schon auf der Laufstrecke immer wieder an einer anderen Stelle angefeuert hatte, ich umarmte ihn, mir standen die Tränen vor Freude in den Augen. Nach dem Duschen schaute ich auf die vorläufigen Ergebnislisten. Ich hatte in der AK45 den 2. Platz gemacht und bin damit Vizeeuropameisterin - voll der Wahnsinn!! Aber es kommt noch besser: ich habe damit auch einen Slot für die WM im Sep 2017 in Tennessee gezogen - dass hat mich voll umgehauen. Ich war voll neben der Spur oder high oder wie soll man das nennen? Jedenfalls hatte ich außer meinen Autoschlüssel und etwas Bargled nichts im Zielbereich. Noch nicht mal ein Handy. Wenn ich den Slot hätte annehmen wollen, hätte ich ihn direkt nach der Siegerehrung mit Kreditkarte bezahlen müssen. Ich versuchte erst mal einen klaren Gedanken zu fassen, was zu essen und zu trinken, noch mal essen und trinken, nachzudenken, wie ich das "Problem" nun löse. Ich kam zu dem Schluß, dass ich den Slot nicht annehmen werde, weil das alles viel zu kostenintensiv werden würde. Es bat sich sogar ein Athlet mit Kreditkarte an, mir das Geld vorzustrecken. Das war alles viel zu verrückt. Ich behalte den Ironman 70.3 in Wiesbaden als einen super genialen Wettkampf mit "sau geiler" (sorry für das Wort) Stimmung an der Strecke in Erinnerung und ziehe für mich den Schluß daraus: "yes I can!". Die anschließende Siegerehrung im Casino genoß ich in vollen Zügen. Sogar schnellste Schwimmerin/Schwimmer von allen Altersklassen-Athleten wurden geehrt!! Ich war also 2 mal oben auf der Empore. Es war einfach nur genial!!

 

 

 

Text: Sandra Hornig

 

Bild-Quelle: Bernd Prior

 

 

 

 



Sonntag, 10. Juli 2016

10 Freunde Team Dieburg

Zwei Teams am Start und sehr gute Ergebnisse für die Triathlonabteilung.
Die Zimmerner Gallier eins und zwei haben gezeigt daß Zimmerner Blut keine Buttermilch ist !
Es war ein perfekter Triathlon Tag und ich hoffe es hat euch allen auch so gefallen wie dem`` Alten Hans``
Die Vereinsmeister 2016 sind Sandra und Gerald. Beide legten heute den Grundstein für die tolle Mannschaftsleistung.
Und wenn ich mal im Sessel sitze und an die Triathlonzeit von uns zurück denke, dann bestimmt an so einen Tag.
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Hier die Ergebnisliste in der etliche Klassensieger stehen.
http://www.trackmyrace.com/triathlon/event-zone/event/10-freunde-team-triathlon-dieburg/results/drehstuhlpiraten-2
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Donnerstag, 16. Juni 2016

Werra-Man

Herzlichen Glückwunsch:
Gilbert wurde mal so nebenbei 1. Hessenmeister im Sprinttriathlon
beim Werra-Man.
Über 750m schwimmen-23 km Radfahren und 5 km laufen und seine gute Zeit 1Stunde 20 Min und 21 Sek.
Und als nächstes Ziel  hat Gilbert den anspruchsvollen Edersee-Triathlon über die doppelte Distanz und ebenso Hessische Meisterschaften im Blick.
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Mittwoch, 1. Juni 2016

Sandras Bericht zur Europameisterschaft im Schwimmen der Masters in London

 

 

Im Anschluß an die Europameisterschaften der Profis (offene Klasse) fanden im London Aquatics Centre vom 25.5.2016-29.5.2016 die Europameisterschaften der Masters (Altersklassen) statt. Das ist selbiges Stadion, in welchem 2012 die olympischen Spiele ausgetragen wurden. Innerhalb kürzester Zeit haben sich im Februar so viele Schwimmer zu der EM der Masters gemeldet, dass das Portal nach 54 Stunden wieder geschlossen werden mußte. Nach einem heftigen Aufschrei derjenigen Schwimmer, die sich nicht mehr melden konnten, aber unbedingt schwimmen wollten und auch Flug und Unterkunft bereits gebucht haben, wurde die maximale Anzahl der Schwimmer erhöht und das Portal nochmal für wenige Stunden geöffnet. Dieses war nur möglich, weil das Ein- und Ausschwimmbecken (Pool2) zum zusätzlichen Wettkampfbecken erklärt wurde. Also gingen rund 10.000 Schwimmer, davon rund 1300 Deutsche, mit rund 24.000 Meldungen an den Start. Die Folgen davon versuche ich hier möglichst kurz zusammen zu fassen:

 

Der Wettkampf wurde in 2 Becken ausgetragen: dem olympischen Pool (Pool 1 mit 10 Bahnen) und dem eigentlichen Ein- und Ausschwimmpool (Pool 2 mit 8 Bahnen).

 

 

 

Die Athleten mußten überall stundenlang!! anstehen:

 

Stundenlanges Anstehen unter freiem! Himmel (also in der prallen Sonne oder Regen), um überhaupt in die Halle zu kommen. Endlich in die Halle gelangt, mußte man sich wieder anstellen, um Zugang zu den Pools zu erlangen. Wo man nur hinschaute, regelte Security strikt und gnadenlos die Zugänge. Anstellen, um einen Timeslot von 10 Minuten für das Einschwimmen (im Links- und Rechtsverkehr) zu ergattern (Ausschwimmen war gar nicht vorgesehen) und wieder Anstellen, um in die Call-Area zu gelangen. Erst kurz vor dem Rennen, nachdem man sich bis zu 3 Stunden lang die Beine in den Bauch gestanden hatte, eingereiht im jeweiligen Lauf, konnte man sich für einen kurzen Moment auf einen Stuhl setzten. Und dann soll man Maximal-Leistung abrufen können?

 

 

 

Aber den Zuschauern am Haupteingang ging es nicht anders. Wer einmal drin war in der Halle, ging so schnell nicht wieder raus, auch nicht, wenn man Hunger/Durst hatte, denn ein Catering gab es wohl bewußt deshalb nicht in der Halle, und dementsprechend wurden die Schlangen für beide Eingänge draußen im Laufe des Tages immer länger. So kam es auch dazu, dass Schwimmer ihren Start verpassten, weil sie nicht rein gelassen wurden. Die Halle war einfach nur voll. Beim 10-Minuten-Einschwimmen waren die Pools ebenfalls voll (Pool 1 mit 230 Schwimmern, Pool 2 mit 180 Schwimmern). Hand am Fuß der Vordermanns. Die Wettkampftage waren sehr lang. Jeder Tag begann morgens um 6:30 mit dem wellenweisen 10-minütigen Einschwimmen, Wettkampfbeginn 7:30 und Ende war nie vor 21:00 Uhr. Am Samstag wurde sogar bis über Mitternacht hinaus geschwommen. Für die 100m Freistil hatten sich rund 2000 Männer und 1000 Frauen gemeldet. Das nur als Beispiel.

 

 

 

Es gab leider auch Situationen, die es auf einer EM einfach nicht geben sollte:

 

Die Schwimmer stürmten nach stundenlangem Anstehen im Freien einfach über die Security hinweg in die Halle hinein. Ein Athlet wurde dabei verletzt und mußte sich in ärtzliche Behandlung geben. Ein anderer, älterer Athlet, hatte vom stundenlangen Anstehen in der Mittagssonne einen Kreislaufzusammenbruch. Beim 800m Freistil Rennen der Frauen gab es mangels einer eindeutigen/unmißverständlichen Einweisung vor dem Rennen wegen der Doppelbahnbelegung zu einen Frontalzusammenstoß zweier Schwimmer mit einem gebrochenen Nasenbein.

 

 

 

Aus meiner Sicht waren einfach zu viele Schwimmer zugelassen worden für die Teilnahme an dieser EM. Ich bin der Meinung, dass man für eine EM genauso wie für eine DM Pflichtzeiten mit Reglementierungen einführen sollte. Nur so kann man die Teilnehmerzahlen aus sportlicher Sicht gerecht reduzieren. Die EM in London war eine Massenveranstaltung, die vor allem zu Lasten der optimalen Wettkampfbedingungen ging und aus sportlicher Sicht eigentlich untragbar war.

 

 

 

Positiv muß ich anmerken, dass der Veranstalter angemessen auf das Caos reagiert hat. Von Tag zu Tag wurde das Schlange-Stehen organisierter. Man mußte zwar trotzdem anstehen, aber nicht mehr ganz so lange und man verpaßte zumindest wegen dem Anstehen keinen Start mehr.

 

 

 

Für mich persönlich war es trotz der schlechten Bedingungen drumherum aus sportlicher Sicht sehr erfolgreich. Ich habe versucht, Ruhe zu bewahren, mich auf meine Rennen zu konzentrieren und die Zähne zusammen zu beißen, wenn die müden Beine und die noch kalte  Muskulatur schmerzten. Mein einziges Rennen im Pool 1 (800m Freistil) habe ich voll genossen. Es ist einfach ein geniales Gefühl in die Arena einzutreten, an den Start zu gehen und dann das Rennen mit den tosenden Zuschauern auf derTribüne (ich war im schnellsten Lauf ;-)) ) zu schwimmen. "Meine anderen beiden Rennen (200m Freistil und 200m Rücken) waren leider im Pool 2. Wir nannten es "Geisterbecken". Es war dort relativ dunkel, keine Fenster zur Außenwelt, tiefe Decke, nur 2m tiefer Pool, kaum Platz drumrum, deshalb auch keine Zuschauer. Es war schwer, sich vorzustellen, dass man hier ein Rennen auf einer EM abliefern würde.

 

 

 

Hier nun meine Ergebnisse:

 

 

 

800m Freistil  (Pool 1) 10:41,50   (Platz 8 und schnellste deutsche in AK45)

 

200m Rücken (Pool 2)  2:47,51   (Platz 6 und schnellste deutsche in AK45)

200m Freistil (Pool 2)   2:31,50    (Platz 21 in AK45)

 

(alle 3 Rennen mit Bestzeit)

 

 

 

Ich persönlich bin mit meinen Leistungen sehr zufrieden, habe meine Erfahrungen positiver und negativer Natur auf dieser EM und in London gemacht und bin froh, dass ich wieder zuhause bin.

 

 

 

Text und Bilder: Sandra Hornig 01.06.2016